Charity

Wo Menschen zusammenkommen,..
Wo Menschen zusammenkommen, feiern und die schönen Momente des Lebens genießen, dort wird auch soziale Verantwortung großgeschrieben. Die WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt GmbH verpflichtet sich dieser Verantwortung, indem ein bedeutender Anteil der Einnahmen regelmäßig für wohltätige Zwecke bereitgestellt wird. Im vergangenen Jahr konnte so der Bezirk Mitte von Berlin von einer bemerkenswerten Zuwendung in Höhe von über 100.000 € profitieren.
In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern aus der Wirtschaft engagieren wir uns nachhaltig für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Unter unserem Leitbild „mein Berlin, meine Stadt“ fördern wir soziale und kulturelle Projekte, die insbesondere im Bezirk Berlin-Mitte eine positive und langfristige Wirkung entfalten. Der Schwerpunkt unseres Engagements liegt auf der Unterstützung sozial benachteiligter Kinder sowie obdachloser Menschen. Dabei setzen wir gezielt Projekte um, die Teilhabe ermöglichen, Perspektiven schaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Neu hinzugekommen sind im letzten Jahr das Café Leo am Leopoldplatz, einen wichtigen sozialen Treffpunkt im Wedding, der mit vielfältigen Angeboten Integration, Nachbarschaft und kulturellen Austausch fördert. Darüber hinaus engagieren wir uns für den Städtepartnerschaft Berlin-Mitte e.V., der internationale Begegnungsprojekte für junge Menschen realisiert und den interkulturellen Dialog stärkt.

Das Herzstück unserer Bemühungen bildet unser eigenes Charity-Projekt, das „Sommercamp“ in den Tiroler Alpen. Seit nunmehr 20 Jahren ermöglicht dieses Camp Kindern aus sozialen Brennpunktbezirken Berlins die wertvolle Erfahrung von „Gesunder Ernährung in Bewegung“. Jedes Jahr erleben die Kinder durch dieses Camp nicht nur pädagogisch wertvolle Abenteuer in der Natur, sondern lernen auch die Grundlagen einer gesunden Lebensweise und den Stellenwert von Gemeinschaft und persönlichem Engagement. Wir sind stolz darauf, mit unserem festen Glauben an Zusammenhalt und Fürsorge einen kleinen, aber feinen Unterschied in unserer Gesellschaft zu bewirken.
Mit all diesen Initiativen leisten wir einen aktiven Beitrag zu sozialer Verantwortung, kultureller Verständigung und nachhaltiger Entwicklung – für Berlin-Mitte und darüber hinaus.
Städtepartnerschaft Berlin-Mitte und Addis Abeba-Lideta
Der Bezirk Mitte hat Anfang 2021 eine Partnerschaft mit dem Bezirk Lideta in Addis Abeba angestrebt. Nach virtuellen Austauschen und Identifizierung gemeinsamer Herausforderungen fand im Juli die erste persönliche Begegnung statt, um Kontakte zu knüpfen und Partnerschaftsprojekte zu entwickeln. Die Koordinierungsstelle kommunale Entwicklungspolitik und die Schwarze Volkshochschule/Afrika Akademie des Bezirksamts Mitte koordinieren die Partnerschaftsaktivitäten. Weitere Infos und den kompletten Reisebericht finden Sie HIER.

Jenny de la Torre Stiftung – Gesundheitszentrum für Obdachlose
Dr. Jenny De la Torre Castro gründete 2002 die Jenny De la Torre Stiftung zur medizinischen Versorgung obdachloser Menschen in Berlin. Mit Unterstützung des Bezirksamtes Berlin-Mitte fand sie ein passendes Gebäude und eröffnete im September 2006 ein modernes Gesundheitszentrum. Großzügige Spenden ermöglichten den Erwerb des Gebäudes, sodass die Stiftung sich nun vollständig auf die Patienten konzentrieren kann. Die Stiftung ist gemeinnützig und betreibt das Gesundheitszentrum für Obdachlose. Weitere Informationen finden Sie HIER.
Städtepartnerschaftsverein Berlin-Mitte e.V.
2025 unterstützen wir ein besonderes Projekt im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Berlin-Mitte und dem Kyjiw-Shevchenko-Rayon in der Ukraine. Ziel ist es, die Zivilgesellschaft in schwierigen Zeiten zu stärken und nachhaltige Verbindungen zwischen jungen Menschen aufzubauen.
Dank unserer finanziellen Unterstützung, gemeinsam mit weiteren Partnern, konnte ein 14-tägiger Aufenthalt von zehn ukrainischen Schüler*innen und zwei Lehrkräften in Berlin-Mitte ermöglicht werden.
Intensiver Austausch mit der Ernst-Reuter-Schule
Ein zentraler Bestandteil war der intensive Austausch mit der Ernst-Reuter-Schule, einer UNESCO-Projektschule in Berlin-Mitte. Die Jugendlichen nahmen am Unterricht teil und wurden aktiv in den Schulalltag integriert. Durch gemeinsame Aktivitäten entstanden persönliche Begegnungen, interkultureller Austausch und neue Freundschaften – mit dem Ziel einer langfristigen Schulpartnerschaft.


Was die Schüler*innen in Berlin erlebt haben
Neben dem Schulalltag erwartete die Jugendlichen ein vielseitiges Programm:
- Sportaktivitäten in Zusammenarbeit mit dem Bezirkssportbund
- Besuch des Reichstags
- Führung an der Gedenkstätte Bernauer Straße
- Stadtführung mit Besuch des Humboldt Forums
- Drachenfest auf dem Tempelhofer Feld
- Wanderung zum Teufelsberg
- Hochseilgarten am Nordbahnhof
- Zoobesuch
Darüber hinaus blieb auch Zeit, Berlin selbstständig zu entdecken und eigene Eindrücke zu sammeln.

Soziokulturelle Angebote im Café Leo
Ein weiteres Projekt, das wir unterstützen, ist das Café Leo der Wendepunkt gGmbH am Leopoldplatz im Wedding.
Der neu errichtete Pavillon ist ein lebendiger Treffpunkt im Kiez und bietet neben preiswertem Kaffee und kleinen Speisen vor allem Raum für Begegnung und Austausch. Mit vielfältigen soziokulturellen Angeboten für Kinder, Familien und Senior*innen stärkt die Wendepunkt gGmbH Nachbarschaft, Integration und das Miteinander am Leopoldplatz.
Integration und Unterstützung für Familien
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Kindern aus geflüchteten Familien. Spielerisch werden Sprache und Gemeinschaft gefördert und Eltern aktiv einbezogen. Im Café Leo wird gemeinsam gebastelt, gebacken und gefeiert – so entsteht Integration ganz praktisch im Alltag des Kiezes.


Beratung und Unterstützung vor Ort
In den INFOPOINTS können Bürger*innen ihre Fragen und Anliegen besprechen. Regelmäßige Sprechstunden und die Platzhausmeister sorgen zudem für Austausch, Ordnung und Unterstützung im Alltag.
Kultur für alle
Mit Konzerten und kulturellen Veranstaltungen auf dem Leopoldplatz bringt das Café Leo Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Die kostenlosen Open-Air-Angebote fördern Begegnung, Austausch und ein lebendiges Miteinander im Kiez.
Weitere Information finden Sie HIER.

Stephanus Schule - Unsere Spende für mehr Bewegung
Die Stephanus-Schule ist seit 1990 ein wichtiger Lernort für Kinder und Jugendliche mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. In 12 Klassen findet gebundener Ganztagsunterricht von 08:00-15:00 Uhr statt, ergänzt durch therapeutische Angebote. Pädagogische Fachkräfte bieten zusätzliche Betreuung vor und nach dem Unterricht sowie in den Ferien, um die Selbständigkeit und Anerkennung der Schüler zu fördern.
35. Jahresfeier der Stephanus Schule
Am 11. Juli 2025 feierte die Stephanus Schule ihr 35-jähriges Bestehen – ein bedeutender Meilenstein, den wir gerne begleitet haben. In diesem feierlichen Rahmen durften wir in diesem Jahr ein ganz besonderes Geschenk übergeben: einen MOTOmed.


Der MOTOmed ist ein vielseitiges Bewegungstrainingsgerät, das gezielt zur Lockerung der Muskulatur, zum Aufbau von Ausdauer und Kraft, zur Förderung der Beweglichkeit sowie zur Verbesserung der Koordination und des allgemeinen Wohlbefindens beiträgt.
Wir freuen uns sehr, damit einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Schülerinnen und Schüler leisten zu können. Einmal mehr waren wir beeindruckt vom großartigen Engagement aller Mitarbeitenden der Stephanus Schule. Es ist uns eine Freude und ein Herzensanliegen, diese besondere Schule auch in Zukunft zu unterstützen.
Weitere Information finden Sie HIER.

Sommercamp „Gesunde Ernährung in Bewegung“ im Zillertal
In der Anna-Lindh-Schule aus dem Berliner Stadtteil Wedding hat das jährliche Sommercamp bereits eine bewährte Tradition – seit nun über 20 Jahren. Während des Sommercamps 2024 wurden sportliche Aktivitäten mit Spass, Abenteuer und der Kunst des gemeinsamen Kochens kombiniert, um die Bedeutung einer gesunden Lebensweise hervorzuheben.
Viele besondere Erlebnisse
Die Teilnahme an diesem besonderen Ereignis wurde Schülern zuteil, die durch besonderes Engagement und soziales Verhalten im Schulalltag auf sich aufmerksam gemacht haben und von Ihren Mitschüler*innen nominiert wurden. Das Programm war gespickt mit Ausflügen in der Natur und zu kulturellen Stätten wie dem malerischen Freilichtmuseum mit seinen historischen Gebäuden.


Im letzten Jahr wanderten wir zusammen zur über 2.000 Meter hoch gelegenen Berliner Hütte und genossen den atemberaubenden Ausblick auf die Berge und Täler. Die Raftingtour auf der eiskalten Ziller und die rasanten Abfahrten mit der Sommerrodelbahn zählen zu den jährlichen Highlights. Nach den täglichen Aktivitäten klangen die Abende gesellig bei einem stimmungsvollen Abendessen aus.
Nach sieben unvergesslichen Tagen endete die Reise, hinterließ jedoch bleibende Erinnerungen und die Vorfreude auf das nächste Jahr. Die WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt GmbH möchte sich bei allen Helfern und Unterstützern herzlich bedanken und freut sich bereits auf die nächste Reise mit den großartigen Schülerinnen und Schülern der Anna-Lindh-Schule.

Die AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in New Orleans - eine Reise auf den Spuren der (deutschen) Geschichte der Stadt
12 Schüler*innen der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule aus Berlin-Moabit beschäftigten sich eine Woche lang auf ihrer Reise nach New Orleans mit der französischen, spanischen und vor allem der deutschen Geschichte der Stadt. Sie sahen die prachtvollen Häuser wohlhabender Einwanderer und erfuhren von den Menschen, die aus Afrika verschleppt und zur Arbeit gezwungen wurden. Auf Plantagen am Mississippi lernten sie die Geschichte der Versklavung kennen.
Im German-American Cultural Center lernten die Schüler*innen, wie die deutsche Einwanderungsgeschichte bewahrt wird – jedoch ohne die Realität von Sklaverei und die Existenz indigener Menschen angemessen zu thematisieren. Es würde intensiv über historische Verantwortung diskutiert: Migration ist oft lebensnotwendig – damals wie heute. Doch Geschichte muss vollständig erzählt werden – mit allen Schattenseiten. Nur so kann Verantwortung übernommen werden.


“What hurts the victims most is not the cruelty of the oppressor, but the silence of the bystander” (Elie Wiesel)
„Unsere Reise hat mich die tiefere Bedeutung dieses Zitats verstehen lassen. Daher war die Reise ein weiterer Schritt in meiner persönlichen Entwicklung. Wie die Geschichte des Nationalsozialismus, so müssen wir auch das Wissen um Sklaverei und Kolonialismus mit unseren Mitmenschen teilen.“ (Anas, Schülerin der AG Erinnern)
Es war eine sehr beeindruckende Reise für die AG Erinnern der Theodor-Heus-Gemeinschaftsschule.

Weihnachtliche Kinderklassikgala im Konzerthaus Berlin
Jedes Jahr öffnet das Konzerthaus Berlin seine Türen für die weihnachtliche “Kinderklassikgala”. Die Initiative Zukunft Konzerthaus ermöglicht Kindern aus sozialen Brennpunkten den Zugang zum traditionsreichen Konzerthaus. Über 3.500 Kinder haben in den vergangenen Jahren teilgenommen, und viele von ihnen erleben hier erstmals klassische Musik. Dieses Jahr begeistern wir Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit “beschenkt”, einem Musiktheaterstück voller Musik, Tanz und Worte.
Weitere Informationen finden Sie HIER.

Unterstützung der Sozialkommission des Bezirksamts Mitte
Gemeinsam mit der Sozialkommission des Bezirksamts Mitte, realisieren wir verschiedene Projekte, um Bedürftigen zu helfen. Dazu gehören Weihnachtsgutscheine für Senioren und Flüchtlinge, Notfallgutscheine des Sozialamts und Zusammenarbeit im “Runden Tisch Leopoldplatz”. Zusätzlich betreiben wir Suppenküchen in den evangelischen Kirchengemeinden Moabit und Sankt Petri, um Bedürftigen eine warme Mahlzeit zu bieten. Diese Projekte sind Teil unseres Engagements für die Gemeinschaft.
